Kritik an der Umsetzung der Maskenpflicht

Cochem. Die Task-Force von Vertretern der Kreisverwaltung Cochem-Zell und des Landes Rheinland-Pfalz hat in dieser Woche unter anderem die Maskenpflicht für die Innenstadt und die Schiffsanleger in Cochem beschlossen. Stadtbürgermeister Walter Schmitz hätte die sogenannte Allgemeinverfügung gerne etwas weiter gefasst.

Dass es in der Stadt ruhiger geworden ist, liegt, so Cochems Stadtbürgermeister Walter Schmitz vornehmlich an der Jahreszeit. Allerdings hätten auch die Diskussionen um ein Beherbergungsverbot für Gäste aus Risikogebieten die Menschen verunsichert. "Es gab in der Tourist Information und in den Hotels, Pensionen sowie bei den Anbietern von Ferienwohnungen viele Nachfragen", beschreibt Schmitz die vergangenen Tage. Und jetzt steht auch der Landkreis Cochem-Zell unter der Warnstufe "Rot". Das hat unter anderem die Entscheidung "Maskenpflicht" mit sich gebracht. "Leider waren wir in die Entscheidungen Geltungsbereich und Zeitraum der Maskenpflicht nicht involviert", bemängelt der Stadtbürgermeister. "Ich hätte mir gewünscht, dass die Ravenéstraße und die Alte Moselbrücke im Geltungsbereich liegen würden, denn am Montag beginnt die Schule und dann steigt die Frequenz in der Ravenéstraße wieder und die Gehwege auf der Alten Moselbrücke sind relativ schmal, so dass der gewünschte Abstand nicht immer eingehalten wird. Zudem ist mir die Beschränkung der Maskenpflicht von 7 bis 19 Uhr zu kurz. Der Zeitraum sollte meines Erachtens ausgedehnt werden", formuliert Walter Schmitz seine Kritikpunkte an der Umsetzung der Maskenpflicht.

Foto: Pauly

www.cochem-zell.de

 

 

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