Bunker-Prozess wegen Corona unterbrochen

Ergänzungsschöffe hatte Kontakt mit Corona-Infizierten

Der Mammutprozess vor dem Trierer Landgericht gegen acht Angeklagte im Zusammenhang mit dem sogenannten „Cyberunker“ von Traben-Trarbach wurde heute unterbrochen. Grund: Ein Ergänzungsschöffe in dem Verfahren hatte direkten Kontakt mit einem Corona-Infizierten. Deshalb seien, so teilte das Landgericht mit, die für heute und kommenden Montag terminierten Sitzungen aufgehoben worden. Voraussichtlich ab nächster Woche Donnerstag soll der Prozess wieder normal fortgeführt werden. Eigentlich hätte heute der "Manager" des Cyberbunkers in Traben-Trarbach seine Aussage fortsetzen sollen. Er hatte bereits an mehreren Verhandlungstagen detailreich erläutert, wie es in dem unterirdischen Bunkeranlage ablief.
Angeklagt sind in dem Verfahren, das bis Ende 2021 terminiert ist, vier Niederländer (25/34/50/60), drei Deutsche (21/24/53) und ein Bulgare (40). Die 8-köpfige Bande soll in einem Ex-Nato-Bunker in Traben-Trarbach jahrelang ein illegales Rechenzentrum für kriminelle Geschäfte betrieben haben. 

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Hubig sagt geplanten Schulstart ab 1. Februar ab

Cochem. Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der Universitätsmedizin Mainz gestern Abend und heute Früh getroffen, nachdem bekannt geworden war, dass im benachbarten Baden-Württemberg 13 neue Fälle von Virusmutationen aufgetreten waren. Dazu Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig: "Ich bedaure sehr, dass wir am Montag nicht, wie geplant, mit dem Wechselunterricht an den Grundschulen starten können. Viele Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrkräfte und ihre Eltern hatten sich sehr darauf gefreut, das weiß ich. Und sie alle können sicher sein, dass wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Ich hatte aber auch stets betont, dass der Übergang zum Wechselunterricht unter dem Vorbehalt stehen muss, dass die Infektionslage dies zulässt. Da die Art und die Bedeutung dieser Virusvarianten im Moment nicht bekannt sind, haben uns die Experten zunächst zur Vorsicht bei weiteren Öffnungen geraten und empfohlen die Situation neu zu bewerten, sobald generell belastbare Informationen vorliegen. Diesem Rat folgen wir, weil wir die Erfolge, die wir bislang erzielt haben, nicht verspielen dürfen. Der Fernunterricht wird daher zunächst fortgesetzt. Die Notbetreuung wird wie bisher unter den geltenden Hygieneregeln weiter angeboten. Dagegen bestehen aufgrund der guten und erfolgreichen Hygienekonzepte, der Abstandsregelungen und der Maskenpflicht nach Aussage der Experten keine Bedenken. Für die Schülerinnen und Schüler in den weiterführenden Schulen werden wir zudem die Maskenpflicht in Anlehnung an die Regelungen im öffentlichen Nahverkehr und in der Schülerbeförderung spezifizieren und dort medizinische Masken in der Notbetreuung und für die Abschlussklassen vorschreiben."Auch für den Kita-Bereich wird es Anpassungen geben, insbesondere nochmals erweiterte Testmöglichkeiten zur stärkeren Überprüfung des Infektionsgeschehens. Die Träger und Einrichtungen werden zeitnah darüber informiert werden.Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der…

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