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Tauchgang unter die Eisfläche

Ulmen. Üben für den Fall der Fälle: Vier Rettungstaucher der DRK Wasserwacht Cochem haben sich unter die Eisfläche des Ulmener Maares gewagt.

Der massive Kälteeinbruch in den vergangenen Wochen ermöglichte den Cochemer Wasserrettern nach einigen eisfreien Jahren wieder einmal einen Eistauchgang auf das Übungsprogramm zu setzen - "bewaffnet" mit einem großem Eisbohrer und einer Säge.

Das Übungsszenario: Rettung eines eingebrochenen Schlittschuhläufers. Über eine Signalleine gesichert überwachte Karol Rehmus den Tauchgang aller Rettungstaucher. Erstmals konnten Sebastian Gödert aus Landkern und Thilo Stein aus Büchel die Herausforderung dieses nicht ungefährlichen Tauchgangs meistern. "Bei diesen Außentemperaturen ist es wichtig, den Atemregler erst unter Wasser in den Mund zu nehmen, damit sich keine Eisschicht in ihm bildet. Also rein, mit Atemregler in der Hand und sofort abtauchen", so die eindringliche Belehrung von Thomas Schenk, der für die Tauchausbildung in der Wasserwacht verantwortlich ist.

Achtung: Bei den nun steigenden Temperaturen warnt die DRK Wasserwacht vor einem Betreten der auftauenden und brüchig werdenden Eisfläche.

Foto: DRK Wasserwacht Cochem

www.drk-cochem.de

 

 

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