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Es war einmal... der Weihnachtsmarkt

Trier. In vielen Orten findet in der Adventszeit ein Weihnachtsmarkt statt. Der festliche Brauch geht bis ins 14. Jahrhundet zurück...

Glühwein, geröstete Mandeln und der Duft von Zimt und Nelken: Die Zeit der Weihnachtsmärkte steht vor der Tür. Wer denkt, die festlichen Märkte seien eine Erfindung der Neuzeit, der irrt. Der Brauch der Weihnachtsmärkte geht nämlich auf spätmittelalterliche Verkaufsmessen und – oftmals eintägige – Märkte zurück. Von Anfang an stand dabei auch hier das leibliche Wohl der Besucher im Vordergrund. Die Messen und Märkte sollten den Bürgern nämlich zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit geben, sich mit Fleisch und winterlichem Bedarf einzudecken.

Grundstein für die heutigen Weihnachtsmärkte

Im 14. Jahrhundert kam der Brauch auf, Handwerkern wie Spielzeugmachern, Korbflechtern oder Zuckerbäckern zu erlauben, Verkaufsstände für die Kleinigkeiten auf dem Markt zu errichten, die die Kinder zu Weihnachten geschenkt bekamen; darunter Stände mit gerösteten Kastanien, Nüssen und Mandeln (die gab es damals bereits). Damit war der Grundstein für die heutigen Weihnachtsmärkte gelegt.

Fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit

Erstmals urkundlich erwähnt wurde ein solcher Markt übrigens im Jahr 1310 (ein Nikolausmarkt in München). Die weihnachtlichen Märkte breiteten sich im Laufe der Zeit im gesamten deutschen Sprachraum aus. Zu einem festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit wurden die Märkte allerdings erst seit etwa der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Quelle: Wikipedia

Termine in der Region

  • Trierer Weihnachtsmarkt: 23. November bis 22. Dezember 
  • Sterntaler Weihnachtsmarkt im Brunnenhof in Trier: 30. November bis 2. Dezember 
  • Weihnachtsmarkt am Zurlaubener Ufer in Trier: 7. bis 9. Dezember
  • Christkindlmarkt in Saarburg: 30. November bis 2. Dezember und 7. bis 9. Dezember
  • Weihnachtsmarkt "Lichterglanz im Park" in Hermeskeil: 7. bis 9. Dezember
  • Weitere Weihnachtsmärkte lesen Sie nächste Woche hier

 

 

 

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