Falsche Polizeibeamte erbeuten fünfstelligen Betrag

Trier. Erneut waren die Telefon-Betrüger in der Region mit ihrer Masche erfolgreich und brachten eine 80-Jährige um ihre Ersparnisse. Seit Samstag, dem 11. Juli, riefen die Täter mehrfach bei der Geschädigten an und gaben sich als Polizeibeamte aus.

Sie schilderten, man habe Einbrecher festgenommen, bei denen ein Zettel mit ihrem Namen gefunden wurde. Die Betrüger forderten die Frau auf, ihr Erspartes an die vermeintlichen Polizisten zu übergeben, um es vor den Dieben zu schützen. Sie setzten die Dame dabei durch zahlreiche Anrufe so unter Druck, dass sie montags einen fünfstelligen Betrag von der Bank abhob und den Tätern überließ.

Ein weiterer Schritt der Täter zeigt, dass diese ihre Vorgehensweise ständig weiterentwickeln und sie an die Maßnahmen der echten Polizei anpassen: Um zu vermeiden, dass Bankangestellte - die durch die Polizei über die Maschen aufgeklärt wurden - misstrauisch werden und die Tat vereiteln, wurde der Geschädigten aufgetragen vorzugeben, eine Baumaßnahme sei der Grund für die Abhebung. Auch sollte die Frau den Bankangestellten nicht vertrauen, da diese mit den Einbrechern gemeinsame Sache machten.

Die Polizei weist darauf hin, dass Polizeibeamte niemals am Telefon Fragen zu Vermögenswerten stellt. Keinesfalls nimmt die Polizei Bargeld entgegen, um es sicher zu verwahren. Derartige Anrufe sollten unmittelbar gemeldet werden.

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RED

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