Nach Ende der Grenzkontrollen: Bundespolizei zieht Bilanz

Trier. Vom 16. März bis einschließlich 15. Mai hat die Bundespolizei unter anderem an den rheinland-pfälzischen Landesgrenzen zu Luxemburg und Frankreich kontrolliert. Erklärtes Ziel war es, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Jetzt hat die zuständige Bundespolizeidirektion Koblenz Bilanz gezogen.

Knapp eine Million Reisende wurden im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion Koblenz kontrolliert, mehr als 37.000 Personen an den Grenzen abgewiesen. Dabei stellte die Bundespolizei mehr als 450 Straftaten fest, wobei es sich hauptsächlich um Aufenthalts-, Drogen- und Straßenverkehrsdelikte handelte. 560 Personen hatten eine Fahndungsnotierung.

Davon wurden 119 Personen mit einem aktuellen Haftbefehl gesucht und von der Bundespolizei verhaftet. Sie hatten teilweise mehrjährige Haftstrafen zu verbüßen. Außergewöhnlich war die Festnahme zweier Hundehändler, die vier bis acht Wochen alte Zwergspitzwelpen nach Deutschland einschmuggeln wollten, um diese hier zu verkaufen. Ebenfalls für Aufmerksamkeit sorgte ein Personalausweis, der bereits im April 1995 abgelaufen und damit schon seit über 25 Jahren ungültig war.

RED

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