Eintracht vor Derby in Idar: "Brauchen Geduld"

Stadt Trier. Mit zwei Siegen im Rücken kann der SV Eintracht Trier 05 das Regionalliga-Südwestderby am Mittwoch, ab 19 Uhr, beim SC 07 Idar-Oberstein angehen. "Es ist ohne Zweifel angenehm, gerade dank des jüngsten 1:0 zu Hause gegen Worms wieder viel Selbstvertrauen getankt zu haben", weiß denn auch Cheftrainer Roland Seitz.

Was ihn außerdem vor dem Duell im Idarer Haag positiv stimmt, ist der Umstand, "dass wir auswärts bislang ganz gut gefahren sind". 3:0 hieß es zuletzt beim FSV Frankfurt II, 2:1 zum Auftakt beim SC Freiburg II. dazwischen lag das 2:2-Unentschieden beim FC 08 Homburg/Saar.

Gut möglich, dass der erst in der Vorwoche verpflichtete Thomas Konrad nach seinem Debüt gegen Worms erneut von Anfang an ran darf ? Fabian Zittlau laboriert an einem "kleinen Muskelfaserriss", so Coach Seitz. Deshalb hatte der Außenverteidiger bereits am Freitag kurzfristig passen müssen. "Fabian wird noch testen, ob es geht. Dann sehen wir weiter", ließ Seitz in der Pressekonferenz am Dienstag Mittag durchblicken.

Weiterhin stehen der langzeitverletzte Christoph Anton (Bänderrisse im Sprunggelenk), Narciso Lubasa (Innenbanddehnung) und Baldo di Gregorio (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) nicht zur Verfügung.

Der am Montag verpflichtete Torwart-Neuzugang Stephan Loboué soll ? sofern die Wechselmodalitäten alle rechtzeitig geklärt sind und die Freigabe vom Verband vorliegt  ? auf der Bank Platz nehmen. "Andy Lengsfeld  spielt in Idar-Oberstein. Alles andere wird dann die Zeit zeigen. Entscheidend ist immer die Leistung", stellt Seitz klar.

Zur Personalie Kevin Wölk ? der Mittelfeldspieler weilte in den vergangen Tagen beim SVE im Training ? sagte Seitz: "Er war bei uns, hat sich dann aber nicht mehr gemeldet. Ich denke, dass sich das Thema erledigt hat."

Bereits zwei Mal nahm Seitz den kommenden Gegner aus Idar-Oberstein unter die Lupe. Zunächst spionierte er beim Heimspiel der Nahestädter gegen Ulm 46 (0:2), dann war er am vergangenen Sonntag Zeuge der Idarer Partie bei der TSG 1899 Hoffenheim II, wo das Team von Trainer Sascha Hildmann ein 2: 2 ertrotzte. "Es war wie ein Pokalspiel. Zeitweise stand Idar mit allen Mann am eigenen Strafraum und hat dann die Bälle nach vorne geschlagen. Auch das ist ein legitimes Mittel. Die Mannschaft meines Kollegen Sascha Hildmann spielt sehr diszipliniert und strahlt bei Kontern und Standards auch ihrerseits Torgefahr aus. Wir brauchen am Mittwoch Abend viel Geduld und stellen uns auf eine ganz, ganz enge Kiste ein. Wir wissen, dass Idar hoch motiviert sein wird und sich diebisch über einen Punktgewinn gegen uns freuen würde."

 

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