Wandertipp des Monats

Die Eifel ist ein beliebtes Wanderland. Wie vielfältig, abwechslungsreich man zu jeder Jahreszeit auf Schusters Rappen unterwegs sein kann, zeigen WochenSpiegel und „NATUR AKTIV ERLEBEN“ Ihnen mit dem „Wandertipp des Monats“…

Wassertour im Vennvorland: Der Hasselbachgraben

Wandertipp des Monats. Diese einsame „Wassertour“ verläuft durch ein Waldgebiet im Kreis Aachen in der Nähe des Hohen Venns oberhalb von Roetgen und der Dreilägerbachtalsperre. Reizvoll an dieser Wanderung sind vor allem ein kleines Venngebiet, der Vicht- und der Hasselbach und einige kleinere Bäche, aber auch die schmalen Pfade, die nicht immer eindeutig erkennbar sind. Wir starten unsere Tour vom Wanderparkplatz am Ortsrand von Rott. Nach ca. 1,1 km auf befestigtem Wanderweg und einem kleinen Anstieg von ungefähr 50 Höhenmetern erreichen wir das Venn-Gebiet im Rotter Wald, den ersten Höhepunkt unserer Tour. Hier führen uns schmale Venn-Pisten durch eine eindrucksvolle Landschaft. Dahinter kommen wir bald zum Hasselbachgraben, dem Namensgeber dieser Tour. Parallel zum Hasselbach zieht sich ein schmaler Pfad auf einer Länge von fast 5 km durch Laub- und Nadelwald und bietet ein nicht alltägliches Naturerlebnis. Nennenswerte Steigungen gibt es auf diesem Abschnitt nicht, so dass wir entspannt dem Verlauf des Wassers folgen können. Den Hasselbach verlassen wir an der Stelle, wo der Krebsbach auf den Hasselbach trifft, und wandern auf einem unmarkierten Pfad bergab durch den Wald Richtung Zweifall. Es folgt ein eher unauffälliges Verbindungsstück durch den Ort und dahinter mit kurzem An- und Abstieg bis Finsterau, wo wir zum letzten Teil der Runde entlang des idyllischen Vichtbachs starten. In einer abwechslungsreichen Kombination aus Pfaden, unbefestigten und befestigten Wegen wandern wir mal nahe am Bach, dann wieder weiter entfernt allmählich aufwärts; schließlich treffen wir auf den Eifelsteig und kommen auf diesem zurück zum Ausgangspunkt in Rott. Details zur Mai-Wanderung Die gesamte Strecke ist 22 Kilometer lang, 500 Höhenmeter sind zu überwinden. Außer Zweifall (nach ungefähr zwei Drittel der Strecke) berühren wir keine weiteren Ortschaften. Wichtig: Viele Wege sind unmarkiert, einige Abzweige kann man leicht übersehen; wir empfehlen daher, unbedingt mit GPS-Unterstützung zu gehen! Und da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit gibt, sollten Sie auch an reichlich Proviant und Getränke für die lange Strecke denken. Alle Informationen zur Tour (GPS-Datei, Kurzbeschreibung des Streckenverlaufs und dessen Darstellung mit Google-Maps, zahlreiche Fotos etc.) finden Sie unter folgendem Link: www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=46Diese einsame „Wassertour“ verläuft durch ein Waldgebiet im Kreis Aachen in der Nähe des Hohen Venns oberhalb von Roetgen und der Dreilägerbachtalsperre. Reizvoll an dieser Wanderung sind vor allem ein kleines Venngebiet, der Vicht- und der…

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Über die rauen Höhen zwischen Olef und Oleftalsperre

Wandertipp des Monats. Eine Eifelwanderung entfaltet zu jeder Jahreszeit ihre eigenen Reize, das gilt auch für diese Tour; aber ein typischer Novembertag liefert sicherlich die passende Grundstimmung für die rauen Höhen oberhalb der Olefsperre. Rau und einsam beginnt unsere Runde: Vom Parkplatz am Hellenthaler Wildgehege kommen wir schnell in das Tal des Hellesbachs, das wir durch Wald längere Zeit in Richtung Olef abwärts wandern. Weiter geht es parallel zur Olef bei Schleiden mit einer besonders schönen Passage durch Hemlocktannen, später aufwärts und nördlich bei Bronsfeld ins Offene. Bei freier Sicht ins Dieffenbachtal steuern wir durch eine Streuobstwiese und ein kleines Biotop eine wunderschön gelegene Bank an. Kleine Rast Und wenn der Novembertag vielleicht nicht ganz so abweisend kalt ist, lässt sich vielleicht dort eine kleine Rast einbauen. Schließlich steigen wir kurz vor Harperscheid aufwärts, queren die L 159 und erhalten jenseits der Höhe ein neues Panorama: Weit erstrecken sich vor uns die Wälder um die Oleftalsperre, auf die wir nun zugehen. Erst genießen wir noch die Rundumsicht, dann tauchen wir in den Wald ein, stoßen auf den Seerundweg und nehmen gleich darauf als Abstecher einen winzigen Pfad, der uns zu einer schmalen Landzunge hinunter bringt: in der warmen Jahreszeit ein wunderschöner Picknick-Platz. Anschließend noch wenige Meter auf dem Talsperren-Rundweg, dann beginnt ein längerer Aufstieg. Traumblick Wenn wir den Wald hinter uns haben, erhalten wir noch einmal einen Traumblick auf den See und unsere Halbinsel. Auch auf dem Weiterweg lohnt es sich, hin und wieder in das weite Land zurückzuschauen. Oben angelangt, eröffnet sich noch einmal ein neues Blickfeld nach Südosten, ehe wir wieder den Parkplatz erreichen. Charakteristisch für diese Runde sind die stillen Wege und die zahlreichen wechselnden Blicke. Liebevoll platzierte Bänke erhöhen bei passender Witterung den Genuss. Für den Fall, dass die 17 km dieser Runde für einen kurzen Spätherbsttag etwas lang erscheinen, sind in der GPS-Datei zwei Abkürzungen angegeben. Details zur November-Wanderung Es handelt sich um eine GPS-geführte Rundwanderung (also bitte beachten: Es gibt keine Beschilderung). Sie ist 17 km lang (verkürzte Variante: 12,5 bzw. 14,1 km), und es müssen ca. 420 Höhenmeter überwunden werden. Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. Alle Informationen zur Tour (GPS-Datei, Kurzbeschreibung des Streckenverlaufs und dessen Darstellung mit Google-Maps, zahlreiche Fotos etc.) finden Sie auf der Internetseite von www.naturaktiverleben.de unter folgendem Link: www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=108 Eine Eifelwanderung entfaltet zu jeder Jahreszeit ihre eigenen Reize, das gilt auch für diese Tour; aber ein typischer Novembertag liefert sicherlich die passende Grundstimmung für die rauen Höhen oberhalb der Olefsperre. Rau und einsam beginnt…

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